Klassische Krebsvorsorgeuntersuchung

In unserer Praxis bieten wir alle gängigen und anerkannten Krebsvorsorgeuntersuchungen an. Diese Untersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Krebsabstrich

Die wichtigste Maßnahme zur Verringerung des Gebärmutterhalskrebs ist die regelmäßige Teilnahme an der Krebsvorsorgeuntersuchung. Dabei wird neben dem äußeren Genitale die Oberfläche des Gebärmutterhalses mit einer Art Lupe angeschaut (einem sogenannten Kolposkop) und mit einem Wattebausch oder einer kleinen Bürste Zellen von der Gebärmutteroberfläche entnommen (Abstrich). Anschließend werden die Zellen eingefärbt (Papanicolaou-Färbung, daher: Pap-Abstrich) und unter dem Mikroskop nach  untersucht. Meistens finden sich normale Ergebnise (Pap-Gruppe I oder II). Diese Untersuchung wird von der gesetzlichen Krankenkasse einmal pro Jahr gezahlt.

Wenn das Ergebnis von diesen Normalbefunden (Pap I oder II) abweicht, ist der Krebsvorsorgeabstrich „auffällig“. Es können entzündliche Veränderungen vorliegen, die dann nach entsprechender Lokalbehandlung 3–4 Monate später nochmals kontrolliert werden sollten. Liegen oberflächliche Gewebeveränderungen vor, spricht man von dem Vorliegen einer Dysplasie (Pap III D). Bei noch stärkeren Veränderungen besteht eine schwere Dysplasie (Pap IVa) oder sogar Krebsverdacht (Pap V).

Seit einigen Jahren kann man aus dem Zellabstrich auch Viren (HPV) nachweisen, die diese Veränderungen möglicherweise verursachen.

Tastuntersuchungen

Tastuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr

Darmspiegelung zwischen dem 56. und 65. Lebensjahr

Es besteht außerhalb der Praxis die Möglichkeit zur Durchführung einer vorsorglichen Darmspiegelung.

Gerne besprechen wir mit Ihnen die Befunde und die sich möglicherweise daraus ergebenden Maßnahmen.